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	<title>theworldiscalling &#187; Fiji</title>
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		<title>Fiji &#8211; Perle im Südpazifik</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 19:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marcus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiji]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Flug mit Air Pacific nach Fiji erlebe ich zum ersten Mal das eine Stewardess die Passagiere fragt ob ein Arzt anwesend ist. Mein erster Blick geht Richtung Cockpit und ich hoffe stark, dass unserem Flugkapitän nicht übel geworden ist. Es ist allerdings ein Passagier der Business-Class, der auf irgendetwas im Essen allergisch reagiert und dessen Kopf inzwischen auf die Größe eines Fußballs angeschwollen ist. Tatsächlich ist auch ein Arzt an Bord und dem armen Mann wird geholfen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Vor der Einreise habe ich noch 10 verschiedene Fragekarten auszufüllen und stehe lange in einer Warteschlange. Die Gesichter der anwesenden Beamten sind durchaus aus grimmig zu bezeichnen. Ein interessanter Kontrast, da direkt daneben eine Band mit Blumenketten um den Hals fröhliche Musik spielt.</p>
<p><span id="more-1695"></span>Mit dem Shuttlebus fahre ich zum Horizon &#8211; meinem Hostel der nächsten 8 Tage. Direkt daneben liegt das Smugglers Beach, dass den selben Besitzer hat. Als Gast des um einiges günstigeren Horizon darf man alle Annehmlichkeiten des Smugglers Beach mitnutzen und hat somit auch einen direkten Strandzugang. Ich betrete mein Zimmer und mein erster Eindruck ist in einer schäbigen Absteige in einem Hinterhof von Mexico-City gelandet zu sein. Ein sehr eigener Geruch liegt in der Luft und die letzte Renovierung war im Jahr 1812. Als ich die Tür zum erhofften Balkon öffne stehe ich auf einem Vordach und die Tür des Nachbarzimmers ist offen. Ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren liegt im Bett und schläft. Ich besichtige als nächstes den Strand, der zwar ganz nett, aber nicht wirklich überragend ist. Da es hier bis vor kurzem tagelang ununterbrochen geregnet hat und sogar eine Flut die Küste heimsuchte, hat das Wasser eine braune Farbe und es wird viel Holz angeschwemmt. Zum Glück habe ich schönes Wetter mitgebracht.</p>
<p><a href="http://www.theworldiscalling.de/wp-content/uploads/2012/06/DSCN5747-r30.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2744" title="Fiji" src="http://www.theworldiscalling.de/wp-content/uploads/2012/06/DSCN5747-r30.jpg" alt="" width="1200" height="900" /></a></p>
<p>Am ersten Abend lerne ich zwei 23 jährige Mädels aus Stuttgart kennen die offensichtlich aus einem nicht so armen Elternhaus stammen. Ich versuche mich auf ihre Gesprächsthemen einzulassen, aber hier merkt man doch etwas den Altersunterschied. Das Angelina Jolie ihren Brad angeblich betrügt, wusste ich aber echt noch nicht. Die beiden erzählen mir auch das Nadi, die nächst größere Stadt, überhaupt nicht sehenswert ist und das kommt mir äußerst gelegen. Ich bin nämlich etwas müde von den vielen Ortswechseln, den täglich neuen Gesichtern und den vielen Eindrücken. So habe ich mir vorgenommen hier einfach zu relaxen und ohne schlechtem Gewissen rein gar nichts zu tun. Das ist natürlich Kokolores und so lerne ich doch wieder viele neue Leute kennen. So zum Beispiel Steve aus San Francisco, der mir hilfreiche Tipps für meinen dortigen Aufenthalt gibt; das vermeintlich langhaarige Mädchen aus dem Nachbarzimmer, das eigentlich ein kleiner, schmaler und tätowierter Typ aus Australien ist; ein junges Pärchen auf Hochzeitsreise aus Österreich die nebenan in einem Hotel untergebracht sind und mit denen ich mich sehr nett am Strand unterhalte; sowie Jennifer aus München, die mir auf Anhieb sympathisch ist und mit der ich stundenlange Gespräche führe.</p>
<p><a href="http://www.theworldiscalling.de/wp-content/uploads/2012/06/DSCN5847-r30.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2764" title="Fiji" src="http://www.theworldiscalling.de/wp-content/uploads/2012/06/DSCN5847-r30.jpg" alt="" width="1200" height="900" /></a></p>
<p>Da mir die Langeweile irgendwann doch auf den Keks geht, buche ich einen Tagesausflug mit einem großen Segelschiff zu einer der vorgelagerten einsamen Trauminseln. Hier erlebe ich das wahre Fiji mit glasklarem türkisfarbenen Wasser und weißem Sandstrand. Ich freunde mich auf der Fahrt mit Marielle und Sara aus Gauda in Holland an und gemeinsam gehen wir Schnorcheln und fahren mit dem Kajak um die Insel. Beim Schnorcheln entdecke ich einige bunte Fische und Korallen die echt sehenswert sind. Sogar Clownfisch Nemo schwimmt vorbei. Auf der Rückfahrt spielen die Matrosen einheimische Lieder und es ist wirklich ein sehr gelungener Tag.</p>
<p>Abends wollen mir die Mädels ein holländisches Kartenspiel beibringen und ich erkenne schnell das es sich dabei um MauMau – dem einzigen Kartenspiel das ich wirklich gut beherrsche – handelt. Ich behalte das aber erst mal für mich und so wundern sich die beiden, dass ich sie gleich mehrfach übel abzocke. An meinem letzten Tag treffe ich im Bamboo, dem einzigen Ort mit Free-WiFi und billigem Essen, noch drei Mädels aus Brasilien die mir von ihren Reiseerfahrungen erzählen.</p>
<p>Ich nehme ein Taxi zum Airport Nadi und mache die nächste interessante Flughafenerfahrung. Die Mitarbeiterin der Flughafengesellschaft kann mich nämlich nicht im Computer finden und teilt mir mit das ich gar nicht auf diesen Flug gebucht wäre. Zum Glück bekommt sie das aber noch geregelt und gibt mir einen Essensgutschein über 20 Dollar. Das ist aber freundlich, denke ich mir. Erst kurz darauf realisiere ich, dass der Gutschein nur ausgegeben wurde, weil mein Flug zwei Stunden Verspätung hat. Somit hänge ich müde vor dem Flughafengebäude ab, als sich eine Frau neben mich setzt und beginnt mir ihr gesamtes Leben zu erzählen.</p>
<p>Ihr Name ist Alison, sie ist 42 Jahre jung, ehemaliges Model aus Kanada und seit 24 Jahren auf Reisen. Mit 18 – nach ihrer ersten einjährigen Weltreise – saß sie traurig über das Reiseende am Strand in Thailand. Sie sollte nun auf Wunsch ihrer Eltern zurück fliegen und die Universität besuchen. Sie kam mit einem fremden Mann ins Gespräch und teilte ihm ihr Leid mit. Er fragte sie ob sie Geld gespart hat, welche Länder sie sehen möchte und wie lange sie dort bleiben möchte. Nachdem sie einige Länder aufgezählt und jeweils hinzu gefügt hatte, dass sie gerne für mindestens ein Jahr dort bleiben möchte, hat der fremde Mann sie lange angeschaut und ihr Rückflugticket zerrissen. Er fragte sie wie sie sich nun fühle und sie entgegnete nach dem überwundenen ersten Schock: „Frei!“. Er meinte es liegt nun einzig an ihr wie sie ihr Leben lebt und was sie daraus macht. Somit buchte sie einen Flug nach Bali und da es damals weder Internet noch Mobiltelefone gab, sendete sie einen Brief zu ihren Eltern, in dem sie kurz mitteilte das sie jetzt erst mal ein paar Länder anschauen und in einigen Jahren zurück sein wird. Eine absolut unglaubliche Geschichte und eine ungewöhnliche Frau, wie ich finde. Gemeinsam mit Alison besteige ich nun also das Flugzeug nach Hawaii und ich spüre bereits jetzt, dass diese Begegnung nicht ganz ohne Grund stattfindet.</p>
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